Felix Sturm ganz gelassen
Der WBA Super-Champion lässt sich von Sebastian Zbicks Anfeindungen nicht provozieren
Felix Sturm behält die Ruhe: Vor der Titelverteidigung gegen Sebastian Zbik am Freitag (22:05 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) gab sich der WBA-Champion gewohnt souverän und zeigte sich von Anfeindungen unbeeindruckt.
“Was bisher erzählt wurde, ist mir egal. Ich zeige im Ring, was ich zu sagen habe”, sagte der 33 jahre alte Sturm auf der Pressekonferenz: “Er kann viel erzählen, aber das reicht nicht. Nach dem Kampf stehen sie da, wo sie jetzt sind – nämlich unten. Ich habe den größeren Willen.”
Felix Sturm mit knallharter Vorbereitung
Sturm scheint bestens gerüstet für den Fight, der unter dem Motto “Bad Blood” (Böses Blut) läuft.
“Wir haben mehr als genug getan. Ich habe vor einem Kampf noch nie so viele Sparringsrunden absolviert. Wenn ich 60 bis 70 Prozent aus dem Training mitnehme, dann wird das ein toller Abend für uns”, versprach der gebürtige Leverkusener, der 36 seiner 40 Kämpfe gewonnen hat.
Sebastian Zbik von seinem Sieg überzeugt
Auch Herausforderer Zbik scheint auf seinen 32. Kampf (30 Siege, 1 Niederlage) optimal vorbereitet. “Ich bin gut drauf, hochmotiviert und sicher, dass ich den Ring als Sieger verlassen werde”, sagte der 30 Jahre alte Herausforderer aus Schwerin.
Zbik hatte zuletzt im Hass-Duell gegen Sturm zu einem verbalen Rundumschlag ausgeholt und den Champion als “respektlosen Menschen mit einem abstoßenden Mundwerk” bezeichnet. “Man teilt nur verbal aus, wenn man von sich überzeugt ist”, so Zbik.
Besondere Brisanz birgt das Duell auch beim Blick in die Ringecken der beiden Kontrahenten. Während Sturms langjähriger Coach Michael Timm jetzt als Co-Trainer bei Zbik arbeitet, trainiert dessen früherer Mentor Fritz Sdunek den Titelverteidiger.
(Quelle: SAT1)
















